Agilität
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Wunderbare Workshops: agile Prozess-Beschleuniger kennen lernen

Es gibt viele Arten, Projekte zu starten. Unserer Erfahrung nach sind Workshops der ideale Kick-off - vor allem, wenn agile Methoden Kern des Workshops sind.

Ein guter Workshop, vor allem mit agilen Methoden, kann 4 Wochen Arbeit und Abstimmungsphasen auf einen einzigen Tag verdichten. In unserem neuen Whitepaper schaffen wir für Sie auf 42 Seiten Durchblick. Top: die 6 wichtigsten Workshop-Regeln!

Darum sind wir Fans von Workshops

In unserer Digitalagentur sind wir häufig mit spannenden Herausforderungen unserer Kunden konfrontiert. Eines haben alle Herausforderungen gemeinsam: Am Ende des Prozesses steht ein Ziel, und für das Gelingen müssen alle relevanten Menschen zum produktiven Teil des Projekts werden. Gerade bei großen Projekten ist es schwer, von Anfang an den Überblick zu behalten, die relevanten Personen einzubinden und die richtigen Weichen zu stellen. Die Lösung: Im Rahmen eines Workshops die relevanten Personen an 1-2 Tagen an einem Ort zusammenbringen und unter fachkundiger Moderation das Projekt oder das Geschäftsmodell durchsprechen.

Was ist ein Workshop?

Ein Workshop ist ein Arbeitskreis, in dem alle Teilnehmer gemeinsam an konkreten Themen arbeiten. Workshops dauern in der Regel einen Tag oder mehrere Tage. Die Teilnehmer setzen sich meist aus mehreren Abteilungen zusammen, auch Externe werden oft eingebunden.

Das Ziel eines Workshops ist, dass Wissen aus vielen Fachrichtungen in einem Raum konzentriert, gesammelt und ausgetauscht wird. Damit Workshops strukturiert ablaufen, sollten sie moderiert werden. Ebenso sollten Arbeitsergebnisse und Beschlüsse verbindlich sein. Deshalb ist es sinnvoll, dass Entscheider während des gesamten Workshops aktiv teilnehmen.

 

Ein Workshop ist das Gegenteil eines Seminars

Bei einem Seminar schult in der Regel ein Seminarleiter bzw. Referent die Teilnehmer anhand von Schulungsunterlagen. Das Ziel eines Seminars ist es, bestehendes Wissen zu verteilen bzw. zu erlernen.

Ein Workshop hingegen schafft neues Wissen für alle Beteiligten. Aus unserer Sicht beginnt ein Workshop mit einem weißen Blatt Papier und endet mit echten Entscheidungen, Plänen und Aufgaben. Damit ist der Workshop Arbeitssitzung, Besprechung, Entscheidungsinstrument und Kick-off-Meeting in einem.

Warum ein Workshop von Externen moderiert werden sollte

Workshops funktionieren besser, wenn die Organisation und Moderation von Externen übernommen wird.
 

Interne Moderation

  • Evtl. nur Erfahrung mit Themen aus dem eigenen Unternehmen
  • In Hierarchie eingebunden (= weisungsbefugt)
  • Externe Kompetenz, sofern benötigt, muss zusätzlich für den Workshop eingekauft werden
  • Kann als Moderator nicht 100 % produktiv am Workshop teilnehmen, obwohl die interne Rolle das verlangen würde
  • Im Tagesgeschäft danach fehlt oft die Zeit für eine ausführliche Workshop-Zusammenfassung

Externe Moderation

  • Erfahrung aus vielen Workshops und mit vielen Charakteren
  • Komplett extern, damit neutral und bessere Standing
  • Bringt im Idealfall neben Moderations- auch externe Fachkompetenz mit (Consulting, agile Methoden, IT)
  • Kann sich auf Moderation und Inspiration konzentrieren, während das Workshop-Team unter guter Anleitung zielführend arbeiten kann
  • Professionelle, neutrale Workshop-Zusammenfassung, die Beschlüsse und Next Steps beinhaltet

Unsere 6 wichtigsten Workshop-Regeln

  • Nur für Macher: Dabei ist nur, wer einen echten Beitrag leisten kann und will.
  • Schweigen bedeutet Zustimmung: Pain Points werden sofort diskutiert.
  • Keine externe Kommunikation: keine Telefonate, keinKommen und Gehen
  • Pausen nach Absprache: z. B. feste Mittagspause
  • Gemeinsame Werte: Fokus / Commitment / Offenheit / Respekt
  • Keine Hierarchien: Jede/r ist gleichberechtigt

Welche agilen Workshops gibt es?

Es gibt viele Arten von Workshops, bei denen agile Methoden zum Einsatz kommen. Dazu gehören beispielsweise: 

  • Project Model Canvas Workshops
    Mit einem Project Model Canvas wird ein Projekt auf einmal überschaubar. Vor dem Start. Ideal z.B. bei einem Website-Relaunch.
  • Business Model Canvas Workshops
    Geschäftsmodelle intelligent modellieren, inklusive aller Abhängigkeiten. Auch als Vorstufe zum (oder als Ersatz für einen) Businessplan.
  • MVP-Workshops
    Die Kunst des Priorisierens:  In einem MVP-Workshop (MVP: Minimal Viable Product) wird erarbeitet, wie ein wirtschaftlich maximal sinnvolles Minimalprodukt definiert sein sollte. Einsatz: z.B. Produkt-Launch, Digitalprojekt.
  • Persona-Workshops
    Ohne gemeinsames Verständnis von alten, veränderten oder neuen Zielgruppen fällt es schwer, Richtungsentscheidungen zu trefeffen. In einem Persona-Workshops werden diese Herausforderungen gelöst.
  • Agile-Workshops zu Scrum oder Kanban
    Agile Methoden in die eigenen Arbeitsläufe integrieren kann Effizienz und Qualität deutlich steigern. Agile-Workshops zu z.B. Scrum oder Kanban sind großartige Testläufe mit steiler Lernkurve.
  • Change-Workshop
    Wandel gemeinsam planen: Change-Management-Prozesse in einem Workshop planen bringt die Stakeholder an einen Tisch. Einsatz: z.B. bei Umstrukturierungen

Alle diese Workshops funktionieren unabhängig voneinander.

Infos zu Inhalten und Ablauf dieser Workshops lesen Sie im Whitepaper - direkt downloaden!

Whitepaper zu Workshops: 42 Seiten Durchblick

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