Strategie
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Krisenkommunikation: So unterstützt eine Mitarbeiter-App

Die Coronakrise ist die größte Krise seit langer Zeit. Sie zeigt uns: Krisen kündigen sich nicht an und halten sich nicht an Prognosen. Umso mehr ist bei Krisenkommunikation Professionalität gefragt: Schnelligkeit, Offenheit, Transparenz und Authentizität zählen in der Kommunikation zu den wichtigsten Faktoren.

Krisenkommunikation: Kernzielgruppe Mitarbeiter

Mitarbeiter, die ins Home Office geschickt wurden, in Quarantäne sind, sich mit Kurzarbeit auseinandersetzen müssen oder im Ausland festhängen, sind vom klassischen Informationsweg im Unternehmen abgeschnitten.

Wo verifizierbare Informationen fehlen, gedeihen Fantasie, Gerüchte und Verschwörungstheorien. Aus einer unüberlegten Nachricht eines Mitarbeiters kann ein Whatsapp-Kettenbrief von reputationszerstörender Wirkung werden. Und zwar für das Unternehmen.

Auch schlimm: Wenn die Mitarbeiter zuerst aus den Medien, oder noch schlimmer, von Freunden oder Lieferanten, echte Neuigkeiten aus dem eigenen Unternehmen erfahren.

Die Herausforderung: Gerüchte gar nicht erst entstehen lassen

Krisenkommunikation muss verhindern, dass Gerüchte und Fake News entstehen und die Runde machen. Besonders in Krisenzeiten haben Mitarbeiter ein erhöhtes Bedürfnis, schnell und umfassend über aktuelle Entwicklungen des eigenen Unternehmens informiert zu werden, ohne dass diese die Nachrichten über das eigene Unternehmen beispielsweise aus der Presse erfahren.

Problem: Krisenkommunikation ohne Kommunikationsweg?

Das Problem ist, dass nicht zu allen Mitarbeitern eine direkte Kommunikation möglich ist. Häufig existieren nur veraltete und langsame Kommunikationsstrukturen oder Mitarbeiter befinden sich außerhalb des eigenen Unternehmens (Urlaub, Kurzarbeit, Krankheit, Ausland etc.)

Ein Intranet erreicht dabei auch nur die Mitarbeiter, die einen PC-Arbeitsplatz haben. Aushänge sind oft zeitverzögert und meist wenig umfassend. Eine Kaskaden-Kommunikation (Top-Down) führt oft zu ungenauen Aussagen und Informationsverlusten und bietet keinen Raum für direkte Rückfragen. Die gute alte Telefonkette funktioniert vielleicht, aber je tiefer die Kette ist, desto größer ist die Gefahr von „Stille Post“.

Whatsapp-Gruppen für die ganze Firma (oder auch nur Teile davon) sind auch nicht unproblematisch, wegen a) Datenschutz und b) weil Interna ruckzuck in der Welt sind.

Lösung: Mitarbeiter-App zur Krisenkommunikation

Lösungen wie eine Mitarbeiter-App können hier helfen. Sie bieten den Vorteil flächendeckend verfügbar zu sein (auf Firmen- und Privatgeräten) und stellen zeitnah Informationen zur Verfügung – über einen authentischen Kanal.

Zur Authentizität trägt auch der Rückkanal bei: Die Möglichkeit, unkompliziert mit dem Management in Kontakt zu treten und so auf Augenhöhe und direkt mit den Verantwortlichen zu kommunizieren. Die Wahrnehmbarkeit von Führungskräften ist in Krisenzeiten ein wichtiges Mittel, um die emotionale Verbundenheit der Mitarbeiter zu erhöhen und Vertrauen aufzubauen. Mitarbeiter-Apps bieten die technische Möglichkeit, dies zu tun. So können beispielsweise Umfragen oder auch die Möglichkeit, Fragen direkt an das Management zu richten, dazu beitragen, die Wahrnehmbarkeit der Führungskräfte zu verbessern.

Gute Mitarbeiter-Apps liegen in den App-Stores

Wie kommen Mitarbeiter-Apps auf die Smartphones der Mitarbeiter? Entweder, Sie managen Devices zentral (dann braucht jeder ein Firmensmartphone – das ist eine Überlegung wert!). Oder Sie müssen zwecks einfacher Auffindbarkeit die App in den regulären (!) App-Stores zum Download anbieten. Bitte beachten Sie, dass dieser Prüfprozess dauert. Eine gute Mitarbeiter-App gibt es nicht „Overnight“. Sie ist ein Projekt. Denken Sie auch an die rechtlichen internen Prüfungen und IT-Prozesse.

Top-Feature: Die Push-Nachricht

Fast wie die „NINA“-App, aber fürs eigene Unternehmen: Mittels Push-Nachrichten können Unternehmen fast in Echtzeit Nachrichten an App-Nutzer pushen (sofern diese dem im Vorfeld zustimmen) und so blitzschnell ihre Informationen über einen authentischen Kanal publizieren. Das ist Krisenkommunikation, die wirklich ankommt. Bei anderen Kommunikationskanälen (z. B. Intranet, E-Mail, Aushang) ist der proaktive Abruf der Informationen durch den Mitarbeiter erforderlich. Nur wenn dieser das Intranet aufruft (und überhaupt Zugang dazu hat), erfährt er von neuen Informationen. Die Push-Funktion hingegen liefert Meldungen proaktiv auf die privaten Endgeräte und weist die Leser somit aktiv auf neue Inhalte hin, ohne dass diese eigenständig prüfen müssen, ob neue Informationen verfügbar sind.

Nutzergruppen festlegen

Mitarbeiter im Home Office brauchen vielleicht andere Informationen als die, die in Kurzarbeit sind – oder das Management. Erstellen Sie verschiedene Zielgruppen und passen Sie die Informationen an, beispielsweise welche News für die Zielgruppe gerade die Top-News ist.

mobio® Mitarbeiter-App: Intranet easy einbinden

Mit unserer mobio® Mitarbeiter-App bieten wir genau diese Möglichkeiten. Durch die Möglichkeit das bereits existierende Intranet des Unternehmens sicher anzubinden ist eine Implementierung meist recht kurzfristig möglich. Mitarbeiter müssen sich innerhalb der App dann anmelden um Zugang zu internen Informationen zu erhalten und Push-Nachrichten aktivieren zu können. Neben News können dann auch Funktionen wie Verhaltensvorschriften, FAQs, Umfragen etc. angeboten werden.

Panik und Hektik sind schlechte Ratgeber

Sie interessieren sich für eine Mitarbeiter-App oder möchten mehr über die Vorteile im Rahmen der Krisenkommunikation erfahren?

Dann schreiben Sie mir gerne (lars(at)mobio.de) oder rufen Sie mich direkt an (+49 2831/925-550) oder nutzen Sie das Kontaktformular – und wir sprechen über Ihre konkreten Herausforderungen.

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