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Der Werbemarkt schrumpft, die Dialogmedien wachsen

40,4 Milliarden EUR – so viel gaben deutsche Unternehmen im Jahr 2018 für Ihre Werbung aus. 3 Prozent weniger als 2017. Die sinkenden Ausgaben sowohl in den Klassik- als auch in den Dialogmedien kämen zum größten Teil durch Einsparungen bei der Planung, Konzeption und Produktion von Werbung zustande, erklärt die Deutsche Post. Diese gibt seit 1997 jährlich den „Dialogmarketing-Monitor“ heraus. Für die Studie werden Marketingentscheider*innen zu ihren Werbeaktivitäten und Budgets befragt – in diesem Jahr nahmen 2.879 Menschen an der telefonischen Umfrage teil.

Ein wichtiges Ergebnis des „Dialogmarketing-Motors 2019“: Zwar schrumpfte 2018 der Gesamtwerbemarkt, die Dialogmedien hingegen konnten ihren Anteil an diesem um 1 Prozent auf 46 Prozent steigern. Unter Dialogmedien versteht die Deutsche Post volladressierte, teil- und unadressierte Werbesendungen, Telefonmarketing und den kompletten Bereich des Onlinemarketings. Einige weitere Ergebnisse sind:

  • Das Onlinemarketing bleibt das volumenstärkste Medium. Auf Platz 2 rangiert Anzeigenwerbung vor postalischen Werbesendungen. TV-Werbung bleibt das viertgrößte Medium.
  • Großunternehmen dominieren mit ihren riesigen Budgets, trotz ihrer geringen Anzahl, den deutschen Werbemarkt und sind mit ihren Einsparungen in Höhe von 1,2 Milliarden EUR hauptverantwortlich für den Rückgang.
  • Jedes siebte Unternehmen nutzt volladressierte Mailings. Der Handel investiert mit rund 3,6 Milliarden EUR am meisten in dieses Medium.

Eine Zusammenfassung der Studie gibt es auf der Homepage der Deutschen Post. Dort kann „Werbemarkt Deutschland – Dialogmarketing-Monitor 2019“ als PDF-Datei kostenlos heruntergeladen werden.

Screenshot: Deutsche Post AG

 
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