Digitalagentur
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Wachstumsmotor Dialogmarketing

Der Werbemarkt wuchs 2017 stärker als 2016. Verantwortlich: vor allem die Dialogmedien. Das ist eines der Ergebnisse des „Dialogmarketing-Monitors 2018“, den die Deutsche Post AG nun herausgegeben hat.

Mit 22,9 Milliarden Euro investierten Unternehmen ihre Werbeetats 2017 zwar weiterhin an erster Stelle in Klassikmedien. Allerdings verzeichnen die Dialogmedien, für die 18,8 Milliarden Euro ausgegeben wurden, mit 4 Prozent einen stärkeren Zuwachs. Das Onlinemarketing bleibt weiterhin das volumenstärkste Medium, dicht gefolgt von Anzeigenwerbung auf Platz 2 und Werbesendungen auf Platz 3. TV-Werbung ist das viertgrößte Medium – und wird laut Dialogmarketing-Monitor besonders häufig vom produzierenden Gewerbe genutzt.

Apropos: Auf die Medienvorlieben der unterschiedlichen Branchen lohnt sich ein genauerer Blick. So favorisieren Handelsunternehmen den Kundendialog und geben fast jeden dritten Werbeeuro für volladressierte Werbesendungen aus. Insgesamt verantworten sie ein Drittel des gesamten Werbemarktes. Dienstleister hingegen, immerhin etwa die Hälfte aller deutschen Unternehmen, präferieren das Onlinemarketing. Und das oben genannte produzierende Gewerbe investiert über 70 Prozent seiner Werbebudgets in Klassikmedien.

Weitere Ergebnisse:

  • Anzeigenwerbung erleidet Verluste – alle anderen Medien verzeichnen Zuwächse: am deutlichsten Onlinemarketing und Werbesendungen mit rund 400 Millionen Euro.
  • Jedes siebte Unternehmen nutzt adressierte Mailings. Der Handel investiert mit rund 3,9 Milliarden Euro am meisten in dieses Medium.
  • Gezielte Bestandskundenwerbung macht jedes dritte Unternehmen; wichtigstes Medium ist hier das physische Mailing gefolgt vom digitalen Mailing.
  • Vor allem die persönliche Kundenansprache, der Kundenbindungseffekt und die hohe Wertigkeit sind Gründe für den Einsatz adressierter Print-Mailings.

Die Studie „Werbemarkt Deutschland – Dialogmarketing-Monitor 2018“ der Deutschen Post AG kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

Screenshot: Deutsche Post AG