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Vom Holzschnitt bis zum 3-D-Druck

Nie war es einfacher als heute, Inhalte in hohen Auflagen aufs Papier zu bringen. Doch bis zum Print per Mausklick war es ein langer Weg. Wie haben sich die Drucktechnologien verändert? Welche Maschinen gab es und wofür wurden sie eingesetzt? know!s präsentiert Höhepunkte der Druckgeschichte vom Holzschnitt bis zum 3-D-Druck.

Um 600
Holzschnitt
Das Prinzip ist denkbar einfach: Nicht druckende Teile werden aus einem Holzblock entfernt, die erhabenen Teile werden eingefärbt und auf Papier gepresst.

Um 1440
Buchdruck
Der Mainzer Johannes Gutenberg erfindet den maschinellen Druck mit beweglichen Lettern — und revolutioniert damit den Buchdruck.


1796
Lithografie
Alois Senefelder entdeckt die Abstoßreaktion von Fett und Wasser und entwickelt daraus die Lithografie als Flachdruckverfahren.


1904
Offsetdruck
Unabhängig voneinander erfinden Ira W. Rubel und Cašpar Hermann den Offsetdruck als indirekt druckendes Flachdruckverfahren. Die erste Rollenoffsetmaschine wird 1912 in Leipzig präsentiert.

Um 1950
Nadeldruck
Noch heute ein Klassiker in Arztpraxen: Eine Reihe vom Computer einzeln angesteuerte Nadeln schlägt auf ein Farbband und druckt dadurch auf das darunterliegende Papier.

Um 1960
Tintenstrahldruck
Kleine, computergesteuerte Tintentröpfchen erzeugen das Druckbild. Die ersten funktionsfähigen Tintenstrahldrucker werden Ende der 1960er und Anfang der 1970er auf den Markt gebracht.

Um 1970
Laserdruck
Im Elektrofotografie-Verfahren wird ein Fotoleiter mit dem optischen Abbild einer Vorlage belichtet, wodurch ein latentes Bild aus elektrischen Ladungen entsteht. An den geladenen Stellen bleibt Farbe in Form eines Toners haften, mit der anschließend eine Kopie der Vorlage gedruckt werden kann.

Um 1980
3-D-Druck
Schicht für Schicht werden im 3-D-Druck Materialien aufgetragen und so dreidimensionale Gegenstände erzeugt.

Quellen: Wikipedia
Illustrationen: LauferNeo

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