Strategie
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Suchen mit Bert

Wer sucht, der findet – zumindest auf Google. Was genau gefunden wird, wenn wir Begriffe in die Suchleiste eingeben, entscheidet der berühmte Google-Algorithmus. Davon, wie er funktioniert, hängt Vieles ab – jeder, der möchte, dass seine Online-Artikel, seine Produkte, seine Firma im Internet auch gefunden werden, dürfte sich schon einmal mit SEO, also Suchmaschinenoptimierung, befasst haben. Eine Wissenschaft für sich – gerade, weil Google den Algorithmus geheim hält. Schließlich sollen die relevantesten Ergebnisse zuerst angezeigt werden. Wer glaubt, es reiche, Suchbegriffe möglichst oft in einem Online-Text unterzubringen, um unter den ersten Treffern in der Ergebnisliste aufzutauchen, irrt – so einfach ist es schon lange nicht mehr. Nun hat Google seinen Algorithmus überholt – und zwar wesentlich, berichtet die FAZ: „Jede zehnte Suche soll betroffen sein.“

„Das ist die größte, beste Änderung, die wir in den vergangenen 5 Jahren gemacht haben und vielleicht die größte seit unseren Anfängen“, zitiert die FAZ einen Google-Manager. Google hat der Verbesserung übrigens den Namen Bert gegeben, kurz für „Bidirectional Encoder Representations from Transformers“. Wer es etwas genauer wissen möchte: Hier geht’s zum Artikel.

Foto: Marten Newhall/Unsplash

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