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Die Schere zwischen Groß und Klein

Dass das Engagement auf Facebook-Seiten von Marken und Verlagen rasant sinkt (im Zeitraum Januar bis Juni 2017 sogar um mehr als 20 Prozent), ist bekannt. Dass das Engagement sich überdies höchst ungleich verteilt, berichtet das Tech-Portal BASIC thinking mit Bezug auf eine Analyse des britischen Datenserviceunternehmens Kaleida. So erhalten rund 50 Prozent der Facebook-Seiten nur 0,03 Prozent des Engagements, werden also kommentiert und gelikt, angeklickt und geteilt. Gründe dafür gibt es viele. Unter anderem ist Facebook selbst daran gelegen, erfolgreichen Inhalte noch mehr Reichweite zu geben, und seinen Newsfeed-Algorithmus dahingehend anzupassen. Unschönes Ergebnis: Mit „kleinen“ Seiten wird immer weniger interagiert, die „großen“, erfolgreichen erhalten zusätzliche Unterstützung durch Facebook.

Redakteur Christian Erxleben empfiehlt Unternehmen und insbesondere Verlagen rasches Handeln: „Es muss ein Zeitraum festgelegt werden, in dem die Entwicklung analysiert wird. Außerdem braucht es klar definierte Ziele für den Facebook-Auftritt. Sollen nur Klicks erzeugt werden oder geht es um mehr? Sollte nach Ablauf der Testphase das Ergebnis negativ ausfallen, müssen Unternehmen eventuell darüber nachdenken, die Relevanz von Facebook herunterzustufen oder Geld für Anzeigen in die Hand zu nehmen.“

BASIC thinking gehört zu den reichweitenstärksten unabhängigen Tech-Portalen im deutschsprachigen Raum und berichtet über aktuelle Entwicklungen in den Themenfeldern Tech, Digitales und Social Media.

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