Das Rezept für erfolgreiche digitale Lösungen
Stellen Sie sich vor, Sie wollen einen gesunden Salat zubereiten. Sie könnten alle Zutaten einzeln essen und trotzdem alle Vitamine aufnehmen. Doch das Ergebnis wäre unvollständig. Mit einem Rezept verbinden Sie hingegen alle Zutaten zu einem harmonischen Gericht, das den vollen Geschmack und die optimale Wirkung entfaltet. Keine Zutat ist dabei der Hauptakteur. Wenn Sie statt Tomaten lieber Paprika mögen, können Sie diese individuell austauschen. Und durch ein Dressing werden alle Zutaten sogar miteinander verbunden – genauso, wie es das Rezept vorsieht.
Dieses Bild ist etwas abstrakt, aber ebenso verhält es sich bei der Individualentwicklung von Webprojekten bei Schaffrath.
Individualentwicklung
Unternehmen haben oft viele, zum Teil spezielle Anforderungen: spezifische Funktionen, konkrete Anforderungen an die Infrastruktur, Schnittstellen zu anderen Systemen oder schlicht die Maßgabe, zu keinem System eine zu große Abhängigkeit aufzubauen. Klassische Baukastensysteme oder Standardlösungen können oft zwar einzelne Anforderungen abdecken, stoßen aber schnell an ihre Grenzen, wenn die Anforderungen umfangreicher werden und viele Funktionsbereiche abdecken sollen. Wie beim Salat gilt: Ohne »Rezept« entsteht ein Konstrukt, das oft fehleranfällig, schwer erweiterbar oder einfach ineffizient ist.
Jede Komponente trägt zum Ganzen bei, kann aber je nach Bedarf angepasst werden und am Ende entsteht eine Lösung, die perfekt auf die Anforderungen oder den Geschmack, wenn man bei dem Rezeptbild bleibt, zugeschnitten ist.
Unsere Lösung für Individualentwicklungen, SOLOXIO®, wirkt hier wie das Rezept: Sie verbindet alle Komponenten zu einem stimmigen Ganzen, erlaubt Anpassungen nach Bedarf und stellt sicher, dass alles optimal zusammenspielt, ohne dass eine einzelne Funktion den Rest ausbremst.
Doch warum eigentlich Individualentwicklung?
Der Markt der Webentwicklung hat sich stark gewandelt. Heutzutage können selbst kleine Vereine oder Organisationen mit No- oder Low-Codebasierten Tools simple Websites erstellen, die den Zweck und das Ziel der Organisation schnell und effizient erreichen.
Doch genauso wie sich die »einfache« Erstellung von Websites, nicht zuletzt auch mit KI, verändert hat, gewinnen große Plattformen und umfangreiche Webprojekte immer mehr an Komplexität, und der Trend geht hier in die andere Richtung. Das liegt unter anderem daran, dass es bestehende Konstrukte und Infrastrukturen gibt, die
bereits fest in Unternehmen etabliert sind, sich bewährt haben und in bestehende Lösungen integriert werden müssen.
Um den Bedarf an komplexen Webservices nachhaltig bedienen zu können und gleichzeitig flexibel zu bleiben, hat die Digitalagentur bereits vor einiger Zeit damit begonnen, Kundenanforderungen zu identifizieren, die heute aber auch zukunftsorientiert in fünf bis zehn Jahren relevant sind.
Typische Sätze wie »Wir brauchen einen Website-Relaunch. «, »Die Website ist einfach nicht mehr schön und zeitgemäß.«, »Technisch müssten wir da auch mal ran …« hören Agenturen zur Genüge.
Hier setzt die Digitalagentur auf Workshops, um Struktur in die Anforderungen zu bekommen. Manchmal muss man hier auch sehr hartnäckig sein, um herauszukitzeln, was die eigentlichen Pain Points sind, so Niels Plath, Teamleiter für Individualentwicklungen der Digitalagentur.
Oft stellt sich dann heraus, dass der Schmerz viel tiefer sitzt. Bestehende Schnittstellen und Prozesse müssen »irgendwie« integriert werden. Spätestens jetzt stellt sich die Frage: Ist eine Standardlösung noch die richtige Wahl? Standardsysteme sind häufig eine sehr gute Option, da sie (wie etwa TYPO3) bereits einen großen Funktionsumfang und ausgereifte Basisfunktionen bieten. Gleichzeitig zeigen Erfahrungen immer wieder, dass Standardlösungen für manche Projekte nicht ideal sind: Entscheidungsgrundlage sind dabei nicht nur die aktuellen Anforderungen, sondern auch die, die voraussichtlich noch entstehen werden. Vor diesem Hintergrund ist abzuwägen, ob bestehende Standardlösungen durch gezielte Erweiterungen angepasst werden sollten oder ob ein systemunabhängiger Ansatz sinnvoller ist, bei dem erprobte »Best‑Player« aus spezialisierten Bereichen kombiniert werden. Unter »Best-Playern« werden erprobte und etablierte Programme sowie Systeme verstanden, die sich als Spezialisten in ihrem jeweiligen Bereich bewährt haben. Der Vorteil dieses Ansatzes liegt darin, dass gezielt auf fundiertes Expertenwissen zurückgegriffen werden kann.
Individualentwicklung ohne die Nachteile einer Individualentwicklung
Im Prinzip hat die Digitalagentur den Ansatz der Individualentwicklung in gewisser Weise schon immer verfolgt. In ihrer DNA liegt, immer die klügste Lösung für den Kunden zu finden. Dazu zählt entweder, das Beste, bereits vorhandene, System zu wählen oder eigene Lösungen zu entwickeln, die den Anforderungen gerecht werden. 2022 hat die Digitalagentur dieser Arbeitsweise einen Namen gegeben: SOLOXIO®.
Und nein, es ist kein Produkt, es ist auch kein System. Es ist vielmehr ein strukturiertes, gleichzeitig flexibles Architektur-Prinzip, welches alle komplexen Anforderungen eines Kunden erfüllen kann und genau darauf ausgelegt ist. Deshalb ist es vielleicht auch so wenig greifbar und bedarf einer Erklärung. Menschen denken in Schubladen, Systemen, Strukturen. Mit SOLOXIO® wird hingegen eine scheinbar unsichtbare Struktur geschaffen, die der User am Ende nicht mehr wahrnimmt und dessen »Halt« einen viel tieferen Ursprung hat, um die Anforderungen optimal zu erfüllen.
Blicken wir kurz wieder zurück auf den Salat: Statt gesunder Zutaten werden genau die Systeme ausgewählt, die gebraucht werden. Nach einer detaillierten Anforderungsanalyse wird gemeinsam mit dem Kunden für jede Anforderung das passendste System gefunden, im besten Fall eines, das bereits am Markt besteht, sich bereits bewährt hat und sich technisch gut mit anderen Lösungen verbinden lässt. Der große Vorteil: Diese Systeme sind erprobt. Sollte es für eine Anforderung kein passendes System am Markt geben, wird eine Lösung vollständig neu entwickelt (klassische Individualentwicklung). Das SOLOXIO®‑Prinzip verbindet ausgewählte Systeme so miteinander, dass ihre Stärken optimal genutzt werden, ohne enge, schwer lösbare Abhängigkeiten zwischen den Komponenten entstehen zu lassen. Wichtig dabei: Es handelt sich nicht um eine lose Sammlung von Einzellösungen mit je einer Schnittstelle, sondern um eine modulare Integration mit klar definierten, austauschbaren Schnittstellen und Steuerungslogik.
Mit SOLOXIO® ist eine moderne Individualentwicklung möglich, ohne die typischen Nachteile einer klassischen Individualentwicklung, wie lange Entwicklungszeiträume, Abhängigkeiten oder hoher Wartungsaufwand sowie die schwierige Integration in bestehende Systeme, so Lars Kosman, Geschäftsführer der Digitalagentur. SOLOXIO® setzt genau hier an: Die Nachteile klassischer Individualentwicklung werden zu Vorteilen. Entwicklungszeiten sind deutlich kürzer, da auf bestehende Systeme zurückgegriffen werden kann. Abhängigkeiten von Core-Systemen, die sich verändern oder Abhängigkeiten schaffen, entfallen: Wird ein System nicht mehr benötigt oder gibt es inzwischen bessere Systeme am Markt, kann es einfach durch ein anderes ersetzt oder durch eine passende Eigenentwicklung ergänzt werden.
Das eigene SOLOXIO®-Team der Digitalagentur, das mittlerweile aus neun Teammitgliedern besteht, kümmert sich: Schnittstellen werden erstellt, alle Systeme werden so miteinander verbunden, dass sie nahtlos zusammenarbeiten und miteinander kommunizieren. Am Ende merkt der User davon nichts – er arbeitet mit einem System, obwohl im Hintergrund mehrere Komponenten harmonisch zusammenwirken.
Genau wie bei einem guten Rezept, in dem jede Zutat ihre Rolle spielt, entstehen so digitale Lösungen, wie z. B. umfangreiche Onlineportale für Nachrichten, webbasierte Anwendungen, umfangreiche interne Anwendungen und viele mehr, die den Kundenanforderungen vollständig gerecht werden – deutlich über das hinaus, was Standardlösungen leisten können.



