Tradition ist mehr als die Bewahrung des Bewährten – sie ist das Fundament, auf dem mutige Innovationen entstehen. Während die Avoxa – Mediengruppe seit Jahrzehnten für verlässliche Informationen in der pharmazeutischen Branche steht, begegnet das Unternehmen den Herausforderungen einer immer stärker digitalisierten Welt offen und zukunftsorientiert. Die Zusammenarbeit mit Kauz.ai – einem innovativen KI-Unternehmen – für Avoxa zeigt, wie Erfahrung und Innovation Hand in Hand gehen. Gemeinsam haben wir ein KI-Projekt realisiert, um Avoxa kluge digitale Lösungen für den Medienalltag zu bieten. Wir waren im Interview mit Geschäftsführer Peter Steinke über Tradition und Zusammenarbeit.
Wie definieren Sie persönlich »Tradition«?
Dazu fällt mir ein passendes Zitat des berühmten englischen Staatsmanns Thomas Morus ein. Er sagte schon vor mehreren Hundert Jahren treffend:
»Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme.«
Diese Definition gefällt mir sehr gut. Sie trifft nicht nur auf mich persönlich zu, sondern auch auf traditionelle Unternehmen wie Schaffrath oder die Avoxa. Wie Morus andeutet, bildet Tradition das Fundament, auf dem wir mutig Neues wagen – sei es persönlich oder auch als Unternehmen.
Woran denken Sie, wenn Sie das Wort »Tradition« hören?
Wenn ich das Wort Tradition höre, denke ich an erster Stelle an Kontinuität und Verlässlichkeit. Der Govi-Verlag, der 2016 mit einer Schwestergesellschaft zur Avoxa – Mediengruppe fusionierte, wurde bereits 1949 gegründet. Noch länger reichen die Wurzeln unseres Flaggschiffs, der »Pharmazeutischen Zeitung«, zurück, deren ersten Ausgabe am 5. April 1856 erschienen ist. Diese lange Geschichte bedeutet für unser Haus nicht nur ein großes Erbe, sondern auch eine Verantwortung: gegenüber unseren Partnern, unseren Lesern, unseren Gesellschaftern und unseren Mitarbeitern. Tradition heißt für mich, auf Werte wie Vertrauen und Qualität zu setzen und auf gewachsene Beziehungen zu bauen.
Welche Rolle spielt »Tradition« in ihrem beruflichen Kontext? Wo ist Sie förderlich, wo möglicherweise hinderlich?
Tradition bietet ein wichtiges Fundament, auf das wir als Standesverlag der deutschen Apothekerschaft aufbauen können. Seit mehr als 75 Jahren steht die Avoxa für Qualität, Verlässlichkeit und Vertrauen. Tradition darf aber dem Fortschritt – sei es technisch, wissenschaftlich oder medial – nicht im Wege stehen. Sonst würde zum Beispiel die Pharmazeutische Zeitung immer noch mit Bleilettern gedruckt und wie 1856 nur in einer Auflage von 400 Exemplaren erscheinen statt mit einer aktuellen Auflage von fast 27.000. Wenn man sich zu sehr auf das Bewährte verlässt, besteht die Gefahr, Chancen zu verpassen oder Innovationen zu bremsen. Deshalb ist es mir wichtig, Tradition nicht als starres Festhalten am Alten zu verstehen, sondern als Fundament, auf dem wir mutig Neues aufbauen können. Gerade in Zeiten der Digitalisierung ist dieser Balanceakt entscheidend: Wir bewahren unsere Werte – und nutzen sie gleichzeitig als Sprungbrett für Innovation. Daher soll Tradition niemals den Blick auf das neue verstellen. Sonst birgt sie die Gefahr, wichtige Entwicklungen zu verpassen und notwendige Veränderungen zu verzögern.
Können Sie bezogen (bezogen auf die Fragen oben) konkrete Situationen zu Ihrem gemeinsamen Produkt mit Schaffrath nennen?
Über die Jahrzehnte hat sich die Zusammenarbeit stark gewandelt. Lange Zeit wurde die Pharmazeutische Zeitung noch im Klebeumbruch produziert. Regelmäßig verkehrte ein Bote zwischen Eschborn und Geldern und brachte in einem Metallkoffer Fotos, Dias und Litho-Unterlagen an den Niederrhein. Das kann man sich heute im digitalen Zeitalter gar nicht mehr vorstellen.
Was bedeutet die über 280-jährige Tradition von Schaffrath als Familienunternehmen für Sie?
Der Medienbereich ist einem immer schnelleren Wandel unterzogen. Denken Sie an die Digitalisierung, die Printprodukte stark unter Druck gesetzt haben und auch noch setzen. Oder an die KI-Revolution, die im Journalismus für immer neue Herausforderungen sorgt. Gerade in einem solchen stetigen Wandel schätzen wir die langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Schaffrath als verlässlichen Partner für unsere anspruchsvollen Printprodukte.
Was würden Sie der Gesellschaft und Mitarbeitenden im Kontext von Tradition gerne mitgeben?
Traditionen sind in einer Welt voller schneller Umbrüche und zunehmender Orientierungslosigkeit von großer Bedeutung. Sie geben Halt, schaffen Verbindung und fördern Gemeinschaft. Für uns sind Traditionen kein nostalgischer Blick zurück, sondern ein stabiles Fundament, auf dem wir Innovatives leisten – zum Beispiel in der Digitalisierung oder der Weiterentwicklung unserer Medien. Sich aktiv am Erhalt von Traditionen zu beteiligen, bedeutet auch, Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen.
KI und Tradition

Im folgenden Statement zeigt Thomas Rüdel (Kauz.ai) seine ganz persönliche Perspektive darauf, wie Tradition und Innovation bei Avoxa miteinander verschmelzen.
Für mich beginnt eine Tradition bereits dann, wenn ich etwas bewusst mehr als einmal tue, eine lange Vergangenheit braucht es dafür nicht. Mit Traditionen verbinde ich außerdem etwas Angenehmes und Positives, andernfalls würde ich sie persönlich auch nicht fortführen. In gewisser Weise hat sogar die KI ihre ganz eigene Tradition z. B. wenn man an Science-Fiction-Erzählungen oder Robotergeschichten, die uns seit Jahrzehnten begleiten, denkt. Heute eröffnet KI noch weitreichendere Möglichkeiten: Sie kann Vergangenheit zum Leben erwecken, Geschichtswissen lebendig halten oder es ermöglichen, per Chatbot mit Avataren ins Gespräch zu kommen.
Gemeinsam mit der Digitalagentur haben wir für Avoxa ein zukunftweisendes Projekt gestartet. Ziel war es, die Redaktion von Avoxa mit einem maßgeschneiderten Assistenten zu unterstützen, um Kundenanfragen künftig noch schneller und effizienter beantworten zu können.
Eine besondere Herausforderung stellte dabei die Fachterminologie aus dem pharmazeutischen Bereich dar, die für normale Menschen (wie mich) absolut unverständlich ist. Es zeigte sich jedoch, dass unsere Sprachmodelle gut mit dieser Terminologie umgehen konnten und die Antwortqualität nicht schlechter als bei »normaler« Sprache war. Dank der hervorragenden Zusammenarbeit aller Beteiligten konnte bereits in der ersten Projektphase ein tolles Ergebnis erzielt werden.
Zusammengefasst: Das gemeinsame Projekt eröffnet ein spannendes neues Themenfeld und zeigt, dass wir selbst anspruchsvolle Herausforderungen erfolgreich gemeinsam meistern können. Aus langjähriger Erfahrung entstehen bei Avoxa moderne Lösungen, die Wandel aktiv mitgestalten. So wird Verantwortung für die Zukunft übernommen und gleichzeitig ein solides Fundament bewahrt, das auch kommende Generationen trägt. Diese Symbiose ist der Schlüssel, um in einer sich schnell verändernden Welt erfolgreich und zukunftsfähig zu bleiben.
Das schaffen Schaffrath und Avoxa seit über 30 Jahren zusammen
Das Zusammenspiel von Tradition und Innovation zeigt sich in zahlreichen gemeinsamen Projekten mit Avoxa: Von der jahrzehntelangen Zusammenarbeit bei hochwertigen Printprodukten bis hin zu zukunftsweisenden KI-Lösungen entsteht ein nahtloser Brückenschlag zwischen bewährtem Handwerk und modernster Technologie.
- Produktion der Zeitschriften PZ und PTA Forum
- Bildbearbeitung und Systembetreuung der Bilddatenbank
- Betreuung des Redaktionssystems »Woodwing« in Zusammenarbeit mit Fronz Daten Service GmbH & Co. KG
- Regelmäßige Aufbereitung von Druckdaten (PDF) zur Verwendung im Web.
- Umsetzung eines KI-Projekts, gemeinsam mit Kauz.ai, welches es der internen Redaktionen erleichtert, Kundenanfragen fachlich fundiert und schnell zu beantworten.
Starten Sie Ihre eigene Erfolgsgeschichte – wir zeigen Ihnen, wie Print und Digital perfekt zusammenspielen.
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