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Content am Scheideweg

„User-generated content, wie er heute auf sozialen Netzwerken nach Belieben geteilt wird, steht an einem Scheideweg – der Nutzer von heute wird in seiner digitalen Freiheit massiv eingeschränkt.“ So drastisch beschreibt Andreas Gerauer die möglichen Auswirkungen der geplanten Urheberrechtsreform durch das EU-Parlament.

Im Interview mit CPWissen warnt der CTO und Co-Founder von Tickaroo davor, dass die Gesetzesänderung, die noch vor den nächsten Europawahlen im Mai 2019 verabschiedet werden soll, für kleine und große Unternehmen zu erheblichen Problemen führen könnte. Mit sogenannten Upload-Filtern will die EU verhindern, dass Inhalte auf Plattformen hochgeladen werden, die die Urheberrechte Dritter verletzen.

Was der geplante Filtereinsatz für große Plattformen wie YouTube oder Instagram bedeuten könnte, auf denen viele User eigenen Content hochladen, aber auch für kleine Unternehmen, Start-ups und junge Online-Medien, fasst Andreas Gerauer im Interview zusammen. Außerdem erklärt er, wie Upload-Filter überhaupt funktionieren und rät Unternehmen, schon frühzeitig eigene Kommunikationskanäle, zum Beispiel in Form eines Firmenblogs, zu etablieren, um fälschliche Sperrungen ihrer Inhalte zu vermeiden.

Weitere Informationen zu den wichtigsten Neuerungen durch die EU-Urheberrechtsreform gibt’s im Audiobeitrag des Deutschlandfunks.

Foto: Martin Olsen/Unsplash

 
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