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10 Tage „drupa daily“ und „drupa daily“ App

Zehn Tage lang war das Team von „Druck & Medien“, „Print Week“ und FDS prepress mit zwei Fotografen in Halle 7 auf der „drupa“ in Düsseldorf. 560 Seiten „drupa daily“ wurden in Geldern bei schaffrath medien gedruckt und an vielen Stellen in Düsseldorf, auf der Messe, in Hotels, am Flughafen oder Hauptbahnhof verteilt. Tägliche Produktion und Abläufe klappten wie am Schnürchen und sowohl gedrucktes Magazin, wie „drupa daily“ App waren jeden Tag pünktlich vor Ort und informierten die Besucher optimal. Dank des Teams auf der Messe in Halle 7 und in Geldern.

Süßigkeiten, frisches Obst, viel Kaffee und jeden Tag ein neuer Seitenplan, so präsentierte sich die gläserne Redaktion der „drupa daily“ den vielen Besuchern. Davor das „Rote Sofa“ auf dem viele Größen der Branche Platz nahmen, wie der Chefredakteur von „Druck & Medien“ Thomas Fasold berichtete. Besonders das Gespräch mit Benny Landa, dem Digitaldruck-Pionier, der während der „drupa“ seinen 70sten Geburtstag feierte und dem Red Sofa Team. Auch Branchengrößen wie Ursula M. Burns, Chairwoman und CEO von Xerox waren zu Gast auf dem „Roten Sofa“ der „drupa daily“ Redaktion. Unternehmerinnen mit denen man sonst eher nur telefonisch in Kontakt steht, so Fasold und mit denen man jetzt live in Dialog kam.

Fasold beschrieb im Gespräch mit KNOW!S die besonderen Herausforderungen für das Redaktionsteam. Zum einen müssen die Fachjournalisten, die sonst für Magazine schreiben in den Tageszeitungs-Stil und -Rhythmus wechseln – also tagesaktuell arbeiten. Das sei in den ersten Tagen immer eine Herausforderung und auch die langen Tage, die schon einmal 12 bis 13 Stunden dauerten. Eine weitere besondere Aufgabe lag in der Diskussion zwischen der deutsch- und englischsprachigen Redaktion, der Schlussredaktion und den Übersetzern, so Fasold. Gerade um die Fachbegriffe wurde gerungen. Man habe oft intensiv diskutiert bevor man den richtigen Ausdruck in der jeweiligen Sprache griffig gefasst habe.

Auch Dominik Allartz von FDS prepress erzählt von langen Tagen und spannenden Kulturunterschieden. Es sei faszinierend zu beobachten, wie unterschiedlich die englischen und deutschen Redakteure Texte bearbeiteten, aber am Ende beide in der gleichen Zeitspanne hervorragende Ergebnisse ablieferten. Die dann vor Ort gesetzt und im Layout inszeniert werden, bevor die Seiten nach Geldern per PDF geliefert werden und dort weiterverarbeitet. Jeden Morgen traf sich das Team mit Verantwortlichen der Messe, zu einer Feedbackrunde und um über aktuelle Themen zu sprechen. Die „drupa daily“ wurde durch die „drupa daily“ App in diesem Jahr zum ersten Mal richtig interaktiv und multimedial. So konnten etwa die Video-Mitschnitte vom „Roten Sofa“ in der App gezeigt werden. Dies kam beim Publikum sehr gut an. In nur vier Tagen war die „drupa daily“ App mehrere tausend Mal heruntergeladen. Das freute auch Alexander Hornen, Geschäftsführer Schaffrath DigitalMedien, der die App konzipiert hatte. Heute hat die „drupa“ mitgeteilt, dass man im Vierjahres-Rhythmus bleiben werde und die nächste Messe im Jahr 2020 stattfinden werde.

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