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Uncool

Facebook? Echt uncool. Das scheint zumindest das Gros der amerikanischen Jugendlichen zu denken. Nur noch 51 % der 13- bis 17-Jährigen nutzen die Plattform, vermeldet das Pew Research Center in seiner Studie „Teens, Social Media & Technology 2018“. 2014/15 waren es noch 71 %. Ohne Smartphone geht bei jungen Menschen gar nichts mehr, fand das Meinungsforschungsinstitut heraus: 95 % aller Teenager besitzen eines, und 45 % von ihnen geben an, dass sie nahezu konstant online sind.

Überraschend: Was die Auswirkungen der permanenten Anwesenheit auf den beliebtesten Social-Media-Apps YouTube, Instagram und Snapchat betrifft – zum Beispiel auf die Fähigkeit zur sozialen Interaktion im richtigen Leben –, glaubt knapp die Hälfte der Befragten, davon weder positiv noch negativ beeinflusst zu werden. Diejenigen, die die Auswirkungen auf ihr Leben als positiv beschreiben (31 %), schätzen die einfache Vernetzung mit Familie und Freunden und die Möglichkeit, sich schnell Informationen zu verschaffen. Diejenigen, die den Einfluss von Social Media überwiegend negativ erleben (24 %), begründen dies unter anderem mit Mobbing, dem Streuen von Gerüchten und der Möglichkeit, sich zu oft abzulenken und sogar süchtig zu werden.

Die vollständige Studie kann hier als PDF heruntergeladen werden.

Foto: Thought Catalog/Unsplash

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