Menschen bei Schaffrath – Zwischen Struktur und Kreativität
Michael Blunck ist Teil des TYPO3-Teams in unserer Digitalagentur. Im Interview spricht er mit uns darüber, wie er Struktur, Teamarbeit und Kreativität in seinem Arbeitsalltag als TYPO3-Entwickler miteinander verbindet und welche Rolle Vertrauen und Kommunikation dabei für ihn spielen. Eins steht für ihn fest: Struktur ist keinesfalls starr, ganz im
Gegenteil, sie bietet ihm Leitplanken mit Raum für kreative Ausfahrten.
3 Facts zu Michael Blunck
- Michael ist gelernter Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung
- Michael findet seinen Ausgleich beim Stricken. Fun Fact: Stricken ist eigentlich das erste binäre System der Welt (rechte Masche = 1, linke Masche = 0)
- Michael lebt seit 14 Jahren in Köln.
Wie lange arbeitest du schon bei Schaffrath?
Seit etwas mehr als einem halben Jahr bin ich nun Teil der Digitalagentur am Standort Köln. Schaffrath kannte ich aber bereits vorher, vor allem durch die Präsenz in der TYPO3-Community.
Wie sieht dein Arbeitsalltag in der Digitalagentur aus?
Mein Tag startet mit einem Kaffee (schmunzeln). Danach geht es an die Aufgaben eines TYPO3-Entwicklers. Im Kern natürlich an die Entwicklung selbst, wobei ich mich ein wenig als »Springer« zwischen Frontend und Backend sehe. Dazu kommen Kundentermine, der Austausch mit dem Team und der Community.
Die digitale Welt ist unglaublich vielfältig und ständig in Bewegung. Es gibt immer wieder Neuerungen, mit denen man sich beschäftigen muss. Gleichzeitig halte ich es für genauso wichtig, auf bewährte (»abgehangene«) Technologien zu setzen, von denen man weiß, dass sie zuverlässig funktionieren. Am besten ergänzt durch eine kleine Prise neuer Impulse.
Was bedeutet Struktur für dich im privaten und beruflichen Alltag?
Struktur heißt für mich vor allem Vertrauen. Ich möchte mich auf Absprachen, Termine sowie das Team verlassen können und darauf vertrauen, dass Bescheid gegeben wird, wenn sich etwas ändert. Für mich ist Struktur ein verlässliches Gerüst, das gleichzeitig flexibel genug bleiben muss, um auf neue Situationen reagieren zu können. Besonders wichtig ist eine Kommunikationsstruktur im Team, auf die sich alle verlassen können. Neue Ideen sollten diskutiert und, wenn es passt, eingebunden werden. Gleichzeitig braucht es manchmal auch den Mut, Dinge bewusst zurückzustellen, damit Termine gehalten werden können und die Struktur bestehen bleibt.
Würdest du dich persönlich als strukturiert beschreiben?
Nein, nach der klassischen Definition starrer Strukturen eher nicht. Wichtig ist mir, dass sich die Menschen, mit denen ich arbeite, auf mich verlassen können und dass ich Feedback geben kann. Für mich bedeutet das, sich an Strukturen zu halten, aber ebenso, dass sie flexibel genug sind, um kreative Lösungen zu ermöglichen.
Schließen sich Kreativität und Struktur für dich aus?
Das würde ich mit einem klaren »Vielleicht« beantworten (lacht). Für mich sind Struktur und Kreativität keine Gegensätze, sondern bedingen einander. Eine gute Struktur, wie wir sie in unseren Sprints leben, bietet die nötigen Leitplanken. Sie schafft den sicheren Rahmen, der es uns als Team erst ermöglicht, kreativ neue Wege zu probieren, ohne dabei das gemeinsame Ziel aus den Augen zu verlieren.
Michaels Job in Zahlen
- CA. 130.000 ZEILEN CODE hat Michael in den letzten sechs Monaten in einem Projekt gelöscht. Denn jede gelöschte Zeile Code ist eine gute Zeile Code.
- 33 LITER KAFFEE PRO MONAT trinkt er – etwa ein Kleinwagen‑Tank. (= 8 Tassen pro Tag à 200 ml)
- CA. 45 IMPULSE PRO MONAT durch tägliche Dailys, damit drückt er den Bus-Faktor* unter 0,5.
*Bus-Faktor: Kennzahl aus der Softwareentwicklung und dem Projektmanagement, die angibt, wie viele Personen ausfallen müssten, damit ein Projekt ernsthaft gefährdet wird. Er zeigt also, wie gut Wissen im Team verteilt ist und wie sicher ein Projekt gegen Ausfälle abgesichert ist.



