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Menschen bei Schaffrath – Tradition? Nicht ohne Innvovation

Marius Delbeck ist Schichtleiter in der Druckproduktion und kennt die Branche seit frühester Kindheit durch seinen Onkel, der selbst Teil des Schaffrath-Teams war. Doch anstatt nur in familiäre Fußstapfen zu treten, geht Marius bewusst seinen eigenen Weg. Er begegnet Traditionen mit Respekt, aber auch mit einer gesunden Portion kritischer Distanz. Im folgenden Interview gibt er Einblicke in seine Arbeit und verrät, wie er über Traditionen denkt.

3 Facts zu Marius Delbeck

  • Marius ist gelernter Medientechnologe Druck und hat sich nebenberuflich zum Medienfachwirt Print weitergebildet.
  • Marius engagiert sich ehrenamtlich bei der freiwilligen Feuerwehr.
  • Marius geht gerne angeln und verreist mit seinem Camper.

Seit wann bist du bei Schaffrath – und wie bist du zu uns gekommen, Marius?

Tatsächlich kannte ich Schaffrath bereits durch meinen Onkel, da er damals als Schichtleiter im Rollendruck gearbeitet hat. Ich bin als kleiner Junge mit zum Tag der offenen Tür gekommen und durfte Druckerei-Luft schnuppern. 2013 habe ich dann mit 16 Jahren meine Ausbildung zum
Medientechnologen Druck bei Schaffrath begonnen. Kurzzeitig war ich dann woanders tätig, 2020 hieß es dann aber »back to the roots« und ich
habe wieder im Rollendruck bei Schaffrath gearbeitet und mich neben bei zum Medienfachwirt weitergebildet. Mittlerweile bin ich Schichtleiter
im Rollendruck.

Was sind deine Aufgaben und was macht dir dabei am meisten Spaß?

Zu meinen Aufgaben gehören das Führen der Druckmaschinen und das Fertigen von Printprodukten. Als Schichtleiter kümmere ich mich zudem um die Schichtplanung, unterstütze bei der Organisation in unserer Abteilung und bin für die Ausbildung unserer Azubis im Druckbereich
verantwortlich. Am meisten Spaß macht mir die Arbeit im Team und natürlich auch, dass wir mit so einem modernen Maschinenpark arbeiten. Richtig schön ist, dass ich nun einige Jahre nach meiner eigenen Ausbildung bei Schaffrath jetzt in diesem Bereich Verantwortung übernehmen darf – und damit ein Stück Tradition weiterführen kann. 

Man kann sagen, dass du in die Fußstapfen deines Onkels getreten bist – was hast du von ihm über Schaffrath mitgenommen?

Er hat immer viel von der Arbeit erzählt, auch die ein oder andere Geschichte zum Schmunzeln, muss ich sagen. Was er mir aber auf jeden Fall mit auf den Weg gegeben hat, ist die Leidenschaft für Technik und die Druckbranche. Er hat oft erzählt, wie vielfältig die Produktion von Printprodukten ist. Auch wenn sich von damals bis heute viel in der Branche getan hat, kann ich das immer noch bestätigen. In gewisser Weise war er auch ein Vorbild, aber vor allem ist mir wichtig, meinen eigenen Weg zu gehen.

Gibt es eine Tradition, beruflich oder privat, die dir besonders wichtig ist?

Ich finde das traditionelle Gautschen* in der Druckbranche richtig schön – und toll, dass auch die Berufsschulen heute noch Wert darauf legen.

*Gautschen – Druckerbrauch seit dem 16. Jh., bei dem Lehrlinge nach der Prüfung in einer Bütte (Wassertrog) untergetaucht oder auf einen
nassen Schwamm gesetzt werden.

Wenn du nach vorne blickst – welche Tradition würdest du gerne selbst weitergeben?

Den Gedanken, dass Schaffrath ein Familienunternehmen ist, finde ich sehr schön – dieses Gefühl möchte ich auch weitergeben. Gleichzeitig ist es mir wichtig, nicht in alten Mustern stehen zu bleiben, denn echte Tradition lebt nur mit Innovation.

Marius Job in Zahlen

  • 40 Jahre hat Marius Onkel bei Schaffrath gearbeitet, zusammen mit Marius sind es bis heute 48 JAHRE.
  • ÜBER 100 MIO. DRUCKERZEUGNISSE werden bei Schaffrath pro Jahr produziert.
  • 20×SO VIEL WIE MARIUS wiegt eine durchschnittliche Papierrolle.

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