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Warum gutes UX-Design nicht vom Himmel fällt und wie man es trotzdem zielführend erreicht?

UX-Design und die User Experience ist in aller Munde und ist aktueller denn je, um Kunden auf der Website oder im Onlineshop zu halten.

Aber was ist überhaupt UX-Design?

Die Website Digitalwiki beschreibt UX Design so: Das User Experience Design wird verwendet, um dem Benutzer die bestmögliche Erfahrung beim Nutzen von Produkten oder Dienstleistungen zu bieten. Das UX-Design ist für das Design der Benutzeroberfläche verantwortlich.

Um das Thema etwas plakativ zu gestalten, eignet sich die Bananen-Analogie der UX-Designerin Megan Wilson. Neben dem Geschmack und der Gesundheitswirkung der Banane gibt es einige Designaspekte, die eine gut User Experience verständlich machen: 

1. Farbe
Der Reifegrad der Banane wird deutlich durch die Farbe und man erkennt direkt, ob sie essbar ist oder nicht

2. Mobilität
Die Banane ist der perfekte Snack. Durch die Schale ist die Banane transportabel und kann ohne Hilfsmittel einfach gegessen werden. 

3. Verfügbarkeit
Bananen sind überall auf der Welt leicht verfügbar und sind kein Luxusgut.

Daraus lässt sich schließen: Beim UX-Design geht es darum, die Mensch-Maschine-Schnittstelle so komfortabel und angenehm wie möglich zu gestalten. Dies ist eine von UX-Designern entwickelte Schnittstelle. Diese Schnittstellen sind in sich geschlossen, logisch, einfach und können funktionieren, ohne unnötige Unterbrechungen zu verursachen. Wenn die Verwendung einer Anwendung Spaß macht, leistet der UX-Designer gute Arbeit, so wie die Banane.

Warum gutes UX-Design für jedes Unternehmen wichtig ist:

Wie am Anfang beschrieben ist die Nutzererfahrung für die Gewinnung und Erhaltung von Kunden elementar. Dies zeigt sich auch in Statistiken

88% der Besucher einer Website kehren nicht zurück, wenn sie schlechte Erfahrungen mit der Benutzerführung gemacht haben. Gleiches gilt bei der Nutzung einer App. 

Viele Unternehmen, die versuchen, UX-Design zur Verbesserung des Nutzererlebnis zu verwenden, übersehen zwei wichtige Dinge: 

1. Erfolgreiches UX-Design ist weit mehr als nur ein „bisschen Design". 

2. Erfolgreiches UX-Design ist kein Ziel, das immer an einem bestimmten Punkt erreicht wird, sondern eine Methode.

Zunächst spielt es keine Rolle, ob es sich bei dem fraglichen Produkt um eine Turnschuh, eine Software oder eine digitale Anwendung handelt. In jedem Fall geht ein wirklich erfolgreiches UX-Design weit über das eigentliche Produkt hinaus. Da dies ein ganzheitlicher Ansatz ist, benötigen Sie ein kundenorientiertes Bewusstsein, das alle Bereiche des Unternehmens durchdringen sollte. 

Die User Experience erstreckt sich über die gesamte Customer Journey. Vom ersten Kontakt des Kunden bis hin zum Beschwerde- und Community-Management. Somit muss sich das gesamte Unternehmen drauf ausrichten und Teil der User Experience werden. 

Warum UX-Design nie abgeschlossen ist:

Der Katalysator ist die heutige Schnelligkeit der Welt. Anforderungen, Bedarfe und Wünsche ändern sich und der technologische Fortschritt wird auch immer schneller. Daher ist das UX-Design niemals endgültig abgeschlossen. Es ist ein stetiger Prozess unter Abgleich von Ansprüchen und Wünsche der jeweiligen Kunden. 

Wie entwickelt man jetzt in ein gutes UX-Design?

Grundsätzlich gibt es 5 Grundprinzipien die eine erste Orientierung geben:

1. Übersichtlichkeit 
Schafft Übersichtlichkeit mit eurem Design. Es muss so intuitiv vom Besucher zu benutzen sein wie es geht. Strukturiert die Inhalte und reduziert diese bewusst auf das Wesentliche. 

2. Klarheit
Seid ehrlich und stellt den Nutzen klar in den Vorteil. Dazu gehört zum Beispiel auch eine klare Preiskommunikation. Ganz nach dem Motto: „Explain things like you’d want them explained to you. Make things as clear as you can.”

3. Vertrauen
Auch im Design kann man Vertrauen erzeugen. Erklärt die Aktionen, die der Besucher zum Beispiel auf eurer Website durchführen kann. 

4. Bekanntheit
Nicht immer muss es innovativ sein. Es gibt bekannte Designelement die der Besucher kennt, erlernt hat und regelmäßig benutzt. Nutz diese Elemente für eure User Experience. 

5. Begeisterung 
Reduziert die Komplexität eures Problems und zeigt die Einfachheit eurer Umsetzung. So entsteht Begeisterung und der User merkt wie nützlich die Anwendung oder das Produkt ist. 

Außerdem können Tools helfen, die ein kollaboratives Arbeiten über verschiedene Abteilungen möglichen machen. Auch moderne Anwendungen wie zum Beispiel Adobe XD helfen aktiv an UX-Design zu arbeiten und interdisziplinäre in Teams zu verbreiten und zu verbessern. 

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