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Selfpublishing – Vom Urlaubs-Fotobuch bis zur Unternehmenspublikation

Der Urlaub ist vorbei und auf der Festplatte des Smartphones stapeln sich Bilder aus Rom, Venedig, Bangkok oder Rio de Janeiro. Diashows mit Chips, Salzstangen und Waldmeisterbowle von der Reise nach Capri im Bus sind nicht mehr ganz State of the Art. Beim Dinner mit den Freunden, allen immer das eigene Smartphone vor die Nase  zu halten oder herumzureichen ist nicht wirklich sexy. Zudem kommt das Thema Archivierung. OK, die Cloud ist eine Lösung, aber viele setzen mittlerweile auf das Fotobuch und eine ganze Reihe von Print on Demand Anbietern formuliert unterschiedliche Angebote. Und die müssen ja noch nicht einmal nur für Urlaubsfotos gut sein, sondern Unternehmen können dies für ihre Kommunikation nutzen. Warum nicht Referenzen und tolle Projekte in einem Fotobuch oder Magazin zusammenfassen und dann im Bedarfsfall drucken lassen oder als App mit der Adobe DPS anbieten? Und wenn es dann höher auflagig sein soll, etwa für die Jubiläumsveranstaltung oder einen großen Kundenevent hat man die Druckdaten parat und kann schnell klassisch drucken. So flexibel und kreativ kann man heute Kommunikation denken, managen und umsetzen.

Unternehmen sollten sich professionellen Beistand, etwa eine Corporate Publishing Agentur, an die Seite holen. Für ein erstes Briefing sollten Inhalte, die für ein Corporate Book oder Magazin interessant sind, breit gesammelt werden. Seien es Referenzen, Historisches, Fotostrecken, Produktzyklen, besondere Erfindungen und personalisierte Erfolgs-Stories. Der Start ist sicher immer mit einem gewissen Aufwand verbunden. Habe ich allerdings diese Hürde genommen und einen Stock an Materialien und Seiten vorliegen, kann ich meine Inhalte ergänzen oder sogar schnell auf den Anlass bezogen Inhalte neu zusammenstellen und dann nur die Auflage drucken lassen, die ich wirklich brauche. Wer mit einem  großen Kunden seit Jahren zusammenarbeitet kann Printing on Demand auch im Vertrieb einsetzen. Warum dem Kunden zum Firmenjubiläum oder sogar Geburtstag des Geschäftsführers nicht ein Magazin schenken, wo Inhalte aus dem eigenen Unternehmen mit der Story und den Erfolgen der Zusammenarbeit kombiniert werden?

Es empfiehlt sich auf Printing on Demand Anbieter zu setzen, die auch PDF Daten annehmen. Serviceanbieter wie Viaprinto von Cewe bieten den Service druckfähige PDF Daten von Dienstag bis Freitag vor 18 Uhr anzuliefern und schon am Folgetag das Produkt in Händen zu halten. Den Service PDF Daten einzusenden bieten auch Anbieter wie Photographerbook, Online Druck.biz oder myphotobook. Teilweise berechnen die Anbieter hier allerdings besondere Preise oder unterscheiden sich in den Lieferzeiten, ein Vergleich lohnt sich also. Für größere Auflagen sollte die klassische Druckerei gewählt werden. Um die maximale Flexibilität zu gewährleisten, sollte man bei der Formatwahl des Magazins oder Buches acht geben, dass es auf möglichst beiden Plattformen produziert werden kann.

Wer nicht über eine Layoutsoftware verfügt oder dies auch nicht möchte hat vom bekannten Fotobuchhersteller Cewe, über myphotobook, Saal Digital auch die Möglichkeit Anbieter wie Blurb in den USA zu wählen. Diese bieten eine meist intuitiv zu bedienende Weboberfläche an, auf der ich mein Buch selbst gestalten kann. Ideal immer dann, wenn ich wenig Text und nur viele Fotos in meinem Buch oder Magazin abbilden möchte. Die Bandbreite an Formaten, Papieren, bis hin zum Fotopapier sind nahezu grenzenlos und auch ob ich Hardcover oder Paperback bevorzuge.

Für die, die ihr eigenes Buch auch noch vermarkten möchten gibt es zudem Anbieter auch außerhalb von Amazon und Co. mit eigenen Lösungen. Zu nennen wäre hier der Anbieter tredition oder BoD, der sich auf Romane und Sachbücher spezialisiert hat. Für alle die, die jetzt noch Hemmschwellen haben, hat das Unternehmen Fuij Film ein Magazin geschaffen, dass berät, wie man sein Fotobuch oder Magazin gut gestalten kann.

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Foto: foxie/shutterstock.com

 
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