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Dialekt in der Werbung?

Ein spannendes Interview über die Verwendung von Dialekten in der Außenkommunikation von Unternehmen führte die Neue Zürcher Zeitung mit Regula Schmidlin. Die Professorin für germanistische Linguistik an der Universität Freiburg warnt vor Fallstricken bei der Verwendung von Dialektausdrücken – nicht nur in der Werbung, sondern in der Geschäftssprache generell. So betont Schmidlin in Bezug auf das Schweizerdeutsche, „wenn Firmen glauben, sie müssten Briefe an die Kunden auf Dialekt verfassen, kann das schnell anbiedernd wirken.“ Denn: „Das Schweizerdeutsche ist selbst bei Jugendlichen nach wie vor für die private Schriftlichkeit reserviert.“ Weltweit agierende Unternehmen müssten sich die Frage stellen, ob diese Art der Kommunikation mit ihrem Selbstverständnis vereinbar sei.

Foto: Jon Tyson/Unsplash (Ausschnitt)

 
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