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Content Marketing – oder wie der tapfere Schneider 2014 seine Story erzählt

Alle auf einen Streich

Wer eine heterogene Zielgruppe erreichen will, sollte auf Content Marketing und responsive Webdesign setzen. KNOW!S stellt sich die Frage, wie wohl das tapfere Schneiderlein im 21. Jahrhundert seine Heldentat erfolgreich kommuniziert hätte.

Wie hätte sich wohl das tapfere Schneiderlein in digitalen Zeiten entschieden, seine Heldentat zu kommunizieren? Mit Content Marketing in eine responsive gestaltete Website gestickt, oder eine spezielle App entwickelt? Die Entscheidung wäre wahrscheinlich für die responsiv gestaltete Webanwendung gefallen, die für alle Anwendungen, ob Desktop oder mobile Endgeräte, optimiert ist. Denn es sollten alle, also eine heterogene Zielgruppe, über seine unfassbare Tat „Sieben auf einen Streich“ informiert werden. Und natürlich auch die, die nach tapferen Schneidern im Netz suchen und das geht am besten mit Content Marketing. Eine App wird nicht von den großen Suchmaschinen indexiert, einen Heldentat-Außendienst, den er mit einer Marketing-App hätte ausstatten können, hat der tapfere Schneider nicht und Verleger, der seine Inhalte einer speziellen Zielgruppe verkaufen will, wollte er auch nicht werden.

Wir erinnern uns an die Geschichte vom tapferen Schneiderlein: Sieben Fliegen nervten den Schneider, als er sein Pflaumenmus genoss und er erschlug sie alle mit einem Tuch. Anschließend stickte er die Heldentat auf seinen Gürtel und ging hinaus in die Welt. Dem König kam das zu Ohren. Der fürchtete sich vor dem Schneider und wollte ihn loswerden, indem er ihn auf Riesenjagd schickte. Aber der listige Schneider gewann auch hier, sowie bei den weiteren Prüfungen: dem gefährlichen Wildschwein oder Einhorn.

Eine ideale Geschichte für das Web des 21. Jahrhunderts. Stellen wir uns vor, der Schneider hätte eine Website, mit der  er seine Schneiderei vorstellt. Dann gelingt ihm sein Coup mit den Sieben auf einen Streich. Er bloggt seine Heldentat in seinem neuen Digitalmagazin „Sieben auf einen Streich“ innerhalb seiner Website. Der König und seine Entourage durchforsten das Netz und finden den Blog „Sieben auf einen Streich“. Auch andere Menschen finden die Seite, verlinken auf ihren Social Media Kanälen. Der König beauftragt ihn mit einer E-Mail, chattet mit ihm auf Facebook oder nutzt WhatsApp und schickt ihn zu den bösen Riesen. Der Schneider berichtet über sein Smartphone aktuell von seinen Heldentaten bei den Riesen und anderen Abenteuern in seinem Digitalmagazin. Seine Webreputation steigt, immer mehr Menschen schnappen seine Geschichte auf und suchen nach „Sieben auf einen Streich“ und finden seine Website und sein Digitalmagazin. Eine klassische Erfolgsgeschichte des Content Marketings: eine einzigartige Geschichte interessant erzählt.

Unser tapferes Schneiderlein hätte natürlich auch ein google+ Profil, einen Twitter-Account, ein Facebook-Profil, seine besten Bilder postete er auf Instagram und die Videos auf You Tube. Seine Geschichten wären individuell und packend geschrieben. Er verstünde sich auf das Suchmaschinenmarketing und hielte sich an die wichtigsten Regeln. Und unser tapferer Digitalschneider wüsste auch, dass aktuell 95,1 Prozent der Deutschen google als Suchmaschine nutzen und nur 1,82 Prozent Bing und 1,5 Prozent Yahoo. Bei der mobilen Suche nutzen sogar 98 Prozent der Deutschen google. Und so hätte der König auch im Jahr 2014 nicht anders gekonnt und dem tapferen digitalen Schneiderlein mit Faible für Content Marketing seine Tochter und sein König reich geben müssen. Und die Moral 2.0…: Hast Du eine gute Geschichte, erzähle sie selbstbewusst und einfallsreich auf allen Kanälen und Du wirst Großes erreichen.

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